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Jul

Licht: Impulse für Biorhythmus und Wohlbefinden

Lichtwecker steigern langsam die Helligkeit und stellen den Körper schonend auf Tagbetrieb um. Foto: Philips

Müde bei Tag, schlaflos in der Nacht? Solche und ähnliche Beschwerden sind oft auf eine unzureichende Beleuchtung zurückzuführen. Denn Licht beeinflusst über Sinneszellen im Auge den Hormonhaushalt und damit unsere innere Uhr. Lichtmangel kann den Biorhythmus stören und das Befinden beeinträchtigen. Vor allem das Tageslicht ist ein echter Stimmungsmacher. Schon ein kurzer Spaziergang im Freien löst im Körper häufig Glücksgefühle aus.

Doch auch die künstliche Beleuchtung kann wichtige Impulse für mehr Wohlbefinden geben, erklärt licht.de, die Fördergemeinschaft Gutes Licht. Um biologisch wirksam zu sein, muss die Beleuchtung aber typische Eigenschaften des Tageslichts nachahmen, an die sich das menschliche Auge angepasst hat. Ausgestattet mit der richtigen Lichttechnik, verändert biologisch wirksame Beleuchtung Helligkeit und Lichtfarbe dynamisch im Tagesverlauf. Aufgehellte Decken und großformatige Leuchten sorgen nach dem Vorbild des Himmels für eine flächige Beleuchtung.

Morgens belebend, abends entspannend

Biologisch wirksame Beleuchtung lässt sich vielseitig einsetzen. An Arbeitsplätzen in Büro und Industrie fördern hohe Beleuchtungsstärken von 500 Lux und mehr die Konzentrationsfähigkeit. Morgens wirkt kühlweißes Licht belebend, während abends warmweiße Lichtfarben den Körper auf die Nacht einstimmen. Ideal ist es, wenn jeder Mitarbeiter die Beleuchtung an seine persönlichen Bedürfnisse anpassen kann. Wissenschaftliche Studien belegen die positive Wirkung einer dynamischen Beleuchtung.

Auch in Haus und Wohnung kann die Wirkung des Lichts auf den Körper gezielt genutzt werden, um den Biorhythmus zu unterstützen. Als Lichtwecker erhöhen zum Beispiel spezielle Leuchten morgens nach und nach die Helligkeit im Schlafzimmer und simulieren so den Sonnenaufgang.

In der Raumbeleuchtung sollte dynamische Beleuchtung schon bei der Lichtplanung berücksichtigt werden. Beispiel Badezimmer: Nach dem Aufstehen weckt kühlweißes, helles Licht die Lebensgeister. Am Abend verbreitet die Beleuchtung mit warmweißem Licht eine entspannte Stimmung. Notwendig sind dimmbare Leuchten, die – etwa mit LEDs – Licht in verschiedenen Weißtönen liefern. Mit elektronischer Lichtsteuerung lassen sich die verschiedenen Lichtstimmungen dann ganz einfach speichern und abrufen.

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